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Füllungstherapien

In unserer Praxis werden hochwertige Glasionomer-Füllungsstoffe eingesetzt, die nach heutigem Erkenntnisstand nicht die negativen gesundheitlichen Auswirkungen, wie das Amalgam besitzen. Für besonders anspruchsvolle Rekonstruktionen im Seiten- und Frontalzahngebiet bieten wir hochwertige Kunststoffe, die durch den hohen Verarbeitungsaufwand einen Mehrpreis zu den Grundleistungen erfordern. Für die besonders hochwertige Versorgung gibt es Einlagefüllungen aus Gold und Keramik. Wobei das Gold, das in der Zahnmedizin am längsten eingesetzte Metall ist und eine sehr lange Lebensdauer garantiert, allerdings durch die Metallfarbe ästhetische Nachteile aufweist. Wenn diese nicht gewünscht sind, bieten wir Einlagefüllungen aus Keramik an, die allerdings einen höheren Preis bedingen.

 

  • Endodontie

Moderne Endodontie (Wurzelbehandlung):
Hierbei geht es darum, tote Zähne als Kaueinheit durch Wurzelbehandlungen zu erhalten und schädliche Fernwirkungen auf den Organismus zu verhindern.

 

Wann und wie ist eine Wurzelbehandlung nötig?

 

Das kann nur der Zahnarzt entscheiden. Falls eine Wurzelbehandlung notwendig ist, wird das kranke Gewebe mit (feinsten) Spezialinstrumenten aus den Wurzelkanälen entfernt. Mit medikamentösen Einlagen und Spülungen werden die Kanäle desinfiziert und anschließend mit einem permanenten sowie formstabilen Material gefüllt.

 

Ist eine Wurzelbehandlung schmerzhaft?

 

(Nein!) Weder die Behandlung noch die Zeit danach sollte schmerzhaft sein. Bei hochakut entzündeten Zahnnerven ist die erste Behandlung manchmal schmerzhaft, weil die Betäubungsmittel evtl. nur eingeschränkt wirken. Selbst in solchen Fällen können wir mit einer entzündungshemmenden Einlage die Schmerzen beseitigen.

 

  • Zahnfleischbehandlung (Parodontologie)
    - Initialphase, geschlossene Kürettage
    - Resektive und rekonstruktive Therapie
    - Recall

Zahnfleischerkrankungen oder Parodontitis (im Volksmund oft als Parodontose bezeichnet), sind neben Karies die häufigste Ursache für den Verlust von Zähnen. Beide Erkrankungen werden von Bakterien verursacht, die sich im Zahnbelag befinden. Eine regelmäßige und vor allem sorgfältige Pflege mit Entfernung von Zahnbelag auf Zähnen und Zahnfleisch, ist der beste Schutz gegen Karies oder Parodontitis, um die eigenen Zähne nicht unnötig zu verlieren.

 

Erkenntlich ist diese Erkrankung vor allem durch Schwellung, Rötung und Blutung des evtl. schmerzhaften Zahnfleischs. Je frühzeitiger eine Parodontitis erkannt wird, desto höher sind die Heilungschancen, da das Endergebnis eine Zahnlockerung und den Verlust eines Zahnes darstellt, begleitet oftmals auch durch starken Mundgeruch. Die Behandlung gliedert sich immer in drei Blöcke.

 

Erstens die Vorbehandlung, meist in Form einer Keimzahlreduzierung durch PZR (professionelle Zahnreinigung) und geschlossenen Kürettage .

 

Zweitens die resektive und rekonstruktive Therapie, wo es heute mit Hilfe von Knochenersatz, –Materialien und Membranen, sowie Schmerzmatrixproteinen möglich ist, auch eine Knochenneubildung wieder zu initiieren.

 

Wichtig und das ist die dritte Säule ist die Nachsorge, damit das Therapieergebnis lange gehalten werden kann.

 

 

Sollten doch trotz aller therapeutischer Bemühungen Zähne nicht weiter erhalten werden können, erfolgt die Zahnextraktion oder bei Schmerzen nach einer endodontischen Behandlung eine Resektion der geschädigten und mit einer chronischen Entzündung versehenen Wurzel.
Das modernste Verfahren einen verloren gegangenen Zahn zu ersetzen, ist das Implantat.
Das Implantat ist ein künstliches Fundament, das die natürliche Verankerung des Zahnes ersetzt. Das Implantat wird operativ in den kieferknochen eingesetzt um dort innerhalb einer Einheilphase von 3-6 Monaten fest mit dem Knochen zu verwachsen. Die Halspartie des Implantats liegt im Bereich des Zahnfleischs. Sie verbindet den Implantatkopf mit dem im Knochen verankerten Implantatkörper. Der spätere Zahnersatz wird fest mit dem Implantatkopf verbunden. Die Durchmesser der Implantate liegen zwischen 3-5 mm und die Längen zwischen 8-16 mm. Die Implantate werden heute hauptsächlich aus Titan hergestellt, da dieses Material biokompatibel und besonders gewebeverträglich ist. Allergische Reaktionen sind derzeit unbekannt.

 

Die dauerhafte Knochenverankerung und ein direkter Zahnfleischabschluss bieten die Basis für viele prothetische Versorgungen.

 

Knochenangebot und Knochenbeschaffenheit bedingen eine entsprechende Implantatversorgung.

 

Als Einsatzgebiete können Implantate zum Ersatz eines einzelnen Zahnes mit Versorgung einer Krone eingesetzt werden. Große Zahnlücken können mit mehreren Implantaten versorgt werden. Eine verkürzte Zahnreihe kann mit ein oder zwei Implantaten wieder verlängert werden und bei einem zahnlosen Kiefer kann eine, keinen Halt mehr findende Prothese mit Implantaten verankert und befestigt werden, um so dem Patienten ein großes Stück Lebensqualität zurückgeben.

 

Die Implantate haben folgende Vorteile;

 

Die gesunde Zahnsubstanz wird geschont, der Kieferknochen bleibt erhalten, festsitzender Zahnersatz ist möglich, Implantate sind langlebig, Ästhetik und Mimik bleiben ungetrübt.
Auch hier ist in der nachfolgenden Zeit eine gute Mitarbeit des Patienten gefordert, es muss ein hohes Maß an konsequenter Mundhygiene und entsprechender Wiedervorstellung in der Praxis erfolgen.

 

  • Prothetik
    - Kronen
    - Brücken
    - Herausnehmbarer Zahnersatz
    - Totalprothetik

 

Der prothetische Ersatz beginnt bei der Versorgung eines stark zerstörten Zahnes mit einer Krone.

 

Dazu stehen mehrere Formen der Krone, die sich im Preis unterscheiden zur Verfügung.
Die preiswerteste und Standartlösung ist die Vollguskrone.

 

Es gibt Kronen mit Kunststoffverblendung, Kronen mit Keramikverblendung und Kronen als Vollkeramik.

 

Und falls ein Zahn nur im labialen Bereich Verfärbungen  und Läsionen aufweist, bietet sich auch das Veneer , die Verblendschale an.

 

Müssen ein oder mehrere Zähne ersetzt werden, bietet sich als Versorgung, falls kein Implantat möglich oder gewünscht ist oder die Nachbarzähne schon stark zerstört sind, eine Brücke an.

 

Wir unterscheiden die Vollgußbrücke, die ästhetisch unbefriedigend ist aber eine Standardversorgung darstellt von der teilverblendeten Brücke, der vollverblendeten Brücke und der Vollkeramikbrücke. Ist keine festsitzende Brückenkonstruktion mehr möglich, gibt es einen kombinierten Zahnersatz, dessen einfachste Form die Klammerprothese ist.

 

In unserer Praxis, wird dabei die Verankerung mit Teleskopkronen bevorzugt, da Teleskopprothesen eine servicefreundliche und wirtschaftliche Versorgungsform darstellen. Dabei gibt es die reine teleskopgetragene Prothese und die Kombinationsform aus Teleskopen und Klammern.
Eine weitere Form der Befestigung des herausnehmbaren Ersatzes, kann durch Geschiebe erfolgen. Wobei Kronen mit Riegelgeschieben und kleiner Prothesenbasis eine Sonderform darstellen.
Sind letztendlich alle natürlichen Zähne verloren gegangen, erfolgt die Therapie mit einer Vollprothese aus Kunststoff oder mit einer Vollprothese, die mit einer Metallbasis armiert ist.
Die Unterkieferprothesenversorgung gestaltet sich auf Grund schlechter anatomischer Voraussetzungen in aller Regel sehr fraglich, was den Halt der Prothese betrifft, so dass da dem Patienten für eine hohe Lebensqualität einer Implantatverankerung der Prothese anzuraten ist. Hier gibt es eine recht preisgünstige Sofortversorgung mit 4 Kugelkopfankern und Befestigung der Prothese mit druckknopfähnlichen Formteilen, dies kann in eine bereits vorhandene Prothese eingearbeitet werden.

 

Für anspruchsvolle Patienten ist eine Vollprothese nach persönlichen Messwerten und individualisierten Zähen in unserer Praxis herstellbar.

 
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